1974 erhielt der damals zwölfjährige Joachim Lenk das erste Autogramm. Heute sind es mehr als 30.000. Er besitzt damit eine der umfangreichsten Sammlungen Deutschlands. Gedruckte Signaturen interessieren ihn dabei nicht. Faksimile- oder Automaten-Autogramme, Vervielfältigungen sowie Drucke wandern bei ihm gleich in den Papierkorb. Lenk sammelt nur Handgeschriebenes

Die Unterschriften hat der Blaubeurer (Baden-Württemberg), der inzwischen nicht mehr sammelt,  nicht von Plattenfirmen, Parteizentralen, Agenturen  oder Fanclubs erhalten, vielmehr wandte sich der Sammler brieflich, per E-Mail oder persönlich an die prominenten Zeitgenossen. Auch halfen ihm weltweit Tauschpartner weiter. Auf eine bestimmte Personengruppe hat er sich nicht spezialisiert. Der Älbler sammelte alles, was Rang und Namen hat.

Autographen und AutogrammeAnfang der 80er-Jahre wurde Lenk in den renommierten amerikanischen  “Universal Autograph Collectors Club”, wenig später in die deutsche  “Arbeitsgemeinschaft der Autographensammler” aufgenommen. In den vergangenen Jahren berichteten zahlreiche Zeitschriften  im In- und Ausland über die mehr als 30.000 Autogramme. Alle großen deutschen Rundfunkstationen portraitierten den Sammler. Im Fernsehen wurde die Sammlung bislang in sechs verschiedenen Sendungen weltweit einem Millionenpublikum vorgestellt. Außerdem veranstaltet der Blaubeurer heute noch in ganz Deutschland erfolgreich Ausstellungen mit seinen Signaturen.

Inzwischen hat Lenk einige seiner vielen Erlebnisse zu Papier gebracht. Abbildungen von prominenten Zeitgenossen, viele Anekdoten sowie mehr als 100 getestete E-Mail-Adressen von Stars und Sternchen, die auf virtuelle Anfragen mit unterschriebenen Fotos geantwortet haben, sind in dem Buch “Autographen und Autogramme” Band 2 (ISBN 3-9807905-0-9) veröffentlicht.

 

30.000 Autogramme in 30 Jahren
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